Rehasport für Parkinsonpatienten

Aus der Praxis:

Seit 3 Jahren entwickelt die Remchinger Allgemeinmedizinerin sowie Fachärztin für Naturheilverfahren und Akkupunktur Dorothea Zeis-Süss, in Zusammenarbeit mit Parkinson-Patienten und Therapeutinnen unterschiedlichster Fachrichtungen, ein Rehasport-Programm für Parkinsonpatienten. Dabei setzen die Übungen speziell auf die Reaktion, das Gleichgewicht und die Feinmotorik. Somit soll erreicht werden, dass der Verlauf der Krankheit ebenso wie eine höhere Dosierung der Medikamente hinausgezögert wird. Gleichzeit sollen so die Lebensqualität gesteigert und eine aktive Beteiligung und somit das Aktivwerden unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit Anna Krüger, selbständige Trainerin und Rehasport-Übungsleiterin aus Neuenbürg, konnte sich die Medizinerin noch intensiver dem wenig entwickelten Bereich des Parkinson-Rehasports widmen.

Mit diesem Projekt wollen die beiden zeigen, dass Parkinson nicht automatisch Rückschritt bedeutet. Vielmehr ist das Ziel den Rehasport salonfähig zu machen und die Hemmschwelle zur Aktivität zu nehmen, welche oft in den eigenen Familien oder der Nachbarschaft beginnt.

Auch für Ärzte ist es wichtig zu wissen:

>> Diese Therapie kostet die Ärzte kein Budget und wird von den Kassen bezahlt <<

Ab September 2020 starten die Kurse im Bürgerhaus Langenbrand in Schömberg. Das Team Rehasport wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung und allen Teilnehmern der Parkinson-Gruppen viel Spaß beim Rehasport!

Interessierte können sich bei Übungsleiterin Anna Krüger unverbindlich unter der Nummer 017631060310 melden oder finden weitere Informationen unter www.your-sports.de.

Foto&Inhalt: Zachmann

 

Warum Rehasport auch bei Parkinsonpatienten hilft

Beweglichkeit und Fitness sind wichtige Themen für Parkinson-Patienten. Der Sport hat eine positive Wirkung auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bei einer Parkinson Erkrankung. Deshalb sind die Rehasport Programme, neben der klassischen Physiotherapie, essenziell für die Betroffenen.

Das passende Training sollte den Patienten nicht überfordern, sondern Spaß machen!

Durch die sportliche Aktivität können verschiedene positive körperliche Aspekte erzielt werden. Darunter fallen etwa die bessere Regelung des Energiestoffwechsels, die erhöhte Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems, verbesserte und vereinfachte Geschwindigkeit und Schrittlänge, die Verbesserung der Haltung und des Gleichgewichts sowie Steigerung der Muskelmasse und der Muskelkraft. Das sorgt für eine gesteigerte Lebensqualität, Stimmung und Fitness.

Das Training auszuweiten in ein Gruppentraining kann zusätzlich motivieren. Neben der sportlichen Aktivität sorgt so die Gruppenaktivität noch für eine soziale Komponente.