Rückblick auf das 20 Rehasport Netzwerktreffen

Das 20 Rehasport Netzwerktreffen fand am 25.05.2019 in Kornwestheim statt. Das zentrale Thema lautete: „Faszientraining mit five Gym im Rehasport“. Dabei begrüßten wir knapp 50 Teilnehmer aus über 30 Partnereinrichtungen.

So war das 20 Rehasport Netzwerktreffen

“Herzlich willkommen zu unserem 20. Netzwerktreffen heute hier im FunSportZentrum in Kornwestheim”, begrüßt das Team Rehasport des Zentralen Vereinsbüros die Teilnehmer. “Wir freuen uns, dass diese Veranstaltung so großen Anklang bei unseren Partnern findet und so viele heute erschienen sind. Mit Claudio Trento sowie Carolin Bullinger konnten wir zwei tolle Referenten gewinnen, die Ihnen heute das Faszientraining mit der five Gym-Methode näherbringen.”

Warum eigentlich genau diese Methode?

Auch wenn die five Geräte bekannt sind, so kennen wenige die five Gym-Übungen mit den typischen roten Gymnastikbändern. Diese lassen sich aber hervorragend in eine Rehasport-Stunde einbauen. Vereinsvorstand Winfried Möck trainiert selbst seit zwei Jahren nach der five Gym-Methode und hat sich dafür eingesetzt, die Themen five Gym und Rehasport in dieser Fortbildung zusammenzubringen. Das Besondere an diesem Faszientraining: die Muskelfasern und Faszienbahnen werden unter Aktivität auf Länge gebracht. Es werden dabei funktionelle Ketten und nicht einzelne Muskeln angesprochen. Das hat eine verbesserte Bewegungskoordination und einen erweiterten Bewegungsumfang zur Folge.

Besondere Veranstaltung

Claudio Trento betonte die Exklusivität der Veranstaltung. “Normalerweise gibt es diese Veranstaltung von five nicht! Extra für euer Netzwerk haben wir diese Rehasport-Fortbildung zusammengestellt.” Gleich im 1. Block kamen die Teilnehmer kräftig ins Schwitzen: Im kurzweiligen Wechsel aus Theorie und Praxis verband er Trainingslehre und praktische Übungen. In Einzel- und Gruppenarbeit wurden die Übungen ausprobiert.  

Des Weiteren wurden die Pausen für Networkin: Neben dem Austausch mit den Rehasport-Experten des Vereins entstanden auch interessante Gespräche zwischen den Teilnehmern. Bei gesunden Snacks wie Obst, Gemüsesticks, Nüssen, Käse-Trauben-Spieße und der schwäbischen Butterbrezel wurde reichlich gefachsimpelt.

  • Welche Kleingeräte habt ihr im Einsatz?
  • Wie baut ihr eure Stundenbilder auf?
  • Wie organisiert ihr eure Abrechnung?…
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Fragen über Fragen, die zufriedenstellend beantwortet werden konnten.

Selbstverständlich konnten auch alle Teilnehmer ihre Fragen direkt an die zuständigen Abteilungen Stellen. Deshalb waren auch zahlreiche MitarbeiterInnen aus dem Zentralen Vereinsbüro mit anwesend. Wir informierten gerne zu den Themen Ausbildung, Zertifizierung, Abrechnung bzw. Marketing. Des Weiteren gab es noch für jeden unsere aktuellen Marketingmaterialien.

Wie five verwendet wird

“Die Großgeräte von five können Sie problemlos auch im Rehasport einsetzen”, erklärte Claudio Trento im 2. Block der Fortbildung. “Dies sind keine Sequenztrainingsgeräte und verstoßen daher nicht gegen die Rahmenvereinbarung.” Mit dieser tollen Erkenntnis ging es weiter im Plan. Durch den gezielten Einsatz sensomotorischer Reize der five Gym-Methode wurden sämtliche Körperpartien von Rumpf, über Schulter und Arme bis hin zur Beinmuskulatur trainiert.

Die Highlights am Nachmittag gab es einerseits auf kulinarischer Ebene mit leckeren frischen Erdbeeren und andererseits auf sportlicher Ebene. Interessierte Teilnehmer hatten die Gelegenheit, gemeinsam mit den five-Experten, näher in das Thema five Geräte-Zirkel einzutauchen. Im 3. Block der Fortbildung wurde das Erlernte in Übungen für die Rehasport-Stunde umgesetzt sowie aktiv ausprobiert. Das ganzheitliche Trainingskonzept geht auf viele funktionelle Körperstrukturen ein und ist in der Rehasport-Stunde vielseitig anwendbar:

  • Steigerung der Beweglichkeit
  • Allgemeine Kräftigung
  • Bessere Körperwahrnehmung sowie ein besseres Gleichgewicht
  • Entspannungs-Sequenzen für die Aufrichtung sowie Atmung
    .

Mit etwas verschwitzten und dennoch sehr zufriedenen Gesichtern nahmen die Teilnehmer am Ende des Tages ihre Teilnahme-Zertifikate in Empfang. Auch im Gepäck hatten die Teilnehmer Plakate, Flyer und Rehasport-Verordnungen und viele Ideen für die Umsetzung neuer Übungen in den nächsten Rehasport-Stunden.

Feedback unserer Teilnehmer

  • Fragen und Übungen wurden gut und kompetent erklärt
  • Guter Referent mit abwechslungsreichem und informativem Vortrag
  • Tolle Orga und ein sehr sportliches Netzwerktreffen
  • Eine gesunde Verpflegung
  • Auffrischung bei diversen Fragen und Weiterbildung

Auch kritische Feedbacks wie der Wunsch nach kürzerer Dauer sowie mehr solcher Veranstaltungen versuchen wir künftig zu berücksichtigen!

Wir bedanken uns bei allen für ein tolles und sportliches 20. Rehasport-Netzwerktreffen!

Impressionen