Am 07. November 2025 fand das exklusive TeamRehasport-Netzwerktreffen unter dem Motto „Beraten. Begeistern. Binden – Selbstzahler gewinnen im Rehasport“ in Leinfelden-Echterdingen statt. Ein Höhepunkt war der Praxisbericht von Georg Sgraja, Betreiber des Studios La Vita in Homberg (Hessen). Dort wurde Rehasport erfolgreich in das Studio integriert – mit einem Konzept, das Menschen nachhaltig für Bewegung begeistert und gleichzeitig wirtschaftlich attraktiv ist.
Rehasport ist häufig der erste Schritt in ein aktiveres Leben. Doch viele Teilnehmende beenden ihre Verordnung vorzeitig oder nehmen sehr unregelmäßig am Rehasport-Training teil. Die Folgen sind gravierend – für die Gesundheit der Teilnehmenden, die keinen nachhaltigen Effekt spüren, und für die Anbieter, für die Rehasport wirtschaftlich oft nicht rentabel ist.
Das Netzwerktreffen zeigte, wie individuelle Beratungsgespräche den Unterschied machen können – für mehr Gesundheit und wirtschaftlichen Erfolg.
Wie werden aus RehasportlerInnen treue Mitglieder und Selbstzahler?
Die zentrale Herausforderung für viele Anbieter liegt darin, Rehasport nicht nur als kostenfreies Rund-um-Sorglos-Paket zu präsentieren, sondern als Einstieg in ein ganzheitliches Gesundheitsangebot.
Im Fokus des Netzwerktreffen stand daher die Frage: Wie werden aus RehasportlerInnen durch gezielte Beratung treue Mitglieder und Selbstzahler? Wie kann Rehasport mehr sein als eine reine Kassenleistung? Diese Fragestellung hatte InhaberInnen, leitende Angestellte und ÜbungsleiterInnen aus Fitnessstudios und Therapiepraxen in die Büroräumen des TeamRehasport in Leinfelden-Echterdingen gelockt.
Die Antwort gab den rund dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Netzwerktreffens Georg Sgraja, Inhaber des Fitnessstudios La Vita in Homberg (Hessen). Er ist selbst Übungsleiter und zeigte praxisnah, wie er Rehasportler empathisch berät und motiviert, über die Kassenleistung hinaus aktiv zu werden und zu bleiben.
Das Ergebnis spricht für sich: 8 von 10 Rehasportler im La Vita buchen ein zusätzliches Training als Selbstzahler-Leistung.


Der Praxisbericht von Georg Sgraja, war der Höhepunkt des Netzwerktreffens. Die Begeisterung für das, was er tut wurde sehr deutlich. Aufmerksam folgten die teilnehmenden Inhaber von Physiotherapiepraxen oder Fitnessstudios sowie deren leitenden Angestellte oder Übungsleiterinnen und Übungsleiter dem sehr lebendigen Vortrag. Durch den interaktiven Vortragsstil gab es viele Rückfragen, die direkt beantwortet und diskutiert wurden.
„Ein Austausch auf Augenhöhe, sehr autentisch und ehrlich“, fasste eine Teilnehmerin zusammen, „das waren heute Gespräche und Diskussionen von einer echt hohen Qualität – das habe ich so noch nicht oft erlebt!“
Best Practice aus dem Fitnessstudio La Vita
Georg Sgraja stellte in seinem Vortrag die Grundprinzipien seines Beratungskonzepts vor. Er betonte, wie wichtig eine ehrliche und transparente Kommunikation mit den Teilnehmenden ist. Diese müssen verstehen, dass Rehasport einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit leistet, jedoch nicht alle Probleme vollständig löst. Dabei sei es notwendig, „Klartext“ zu sprechen – freundlich und offen, aber ohne Beschönigungen. Rehasport versteht er als langfristigen Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität, nicht als kurzfristige Lösung. Motivation und Begeisterung sind dabei entscheidend für nachhaltige Veränderungen.
Besonders wichtig ist für ihn die Authentizität: Georg Sgraja ist selbst aktiv als Kursleiter und führt regelmäßig Beratungsgespräche. Dadurch spricht er nicht aus der Theorie, sondern aus gelebter Praxis. Diese eigene Beteiligung schafft Glaubwürdigkeit und ermöglicht eine Beratung auf einer ganz anderen Ebene. Sein Fazit: Erfolgreiche Beratung im Rehasport basiert auf Ehrlichkeit, Fachlichkeit und echter Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen.


Die Erfolgsgeschichte des Rehasport im La Vita begann bereits 2013 als die Inhaber Petra und Georg Sgraja beschließen in ihrem Fitnessstudio in Kooperation mit dem TeamRehasport Rehasport anzubieten. Die Idee war, die Türen weiter zu öffnen, zu einem Gesundheitstraining vor allem für diejenigen Menschen, die mit körperlichen Problemen zu kämpfen hatten. Dies war ein wichtiger Schritt vom reinen Fitnessclub zum Gesundheitsanbieter in der Region. Heute, nach zwölf Jahren, trainieren im La Vita über 400 Rehasportlerinnen und Rehasportler. Insgesamt finden pro Woche 23 Kurse im Bereich Orthopädie und ein Lungensport-Kurs statt; sieben ausgebildete Übungsleiterinnen und Übungsleiter leiten die Gruppen an.
Der Rehasport ist konsequent in das Studio und seine Trainings- und Präventionsangebote integriert. Das zentrale Element eine fachlich fundierten und empathischen Beratung, die den einzelnen Menschen und seine Gesundheit in den Mittelpunkt stellt. Wichtig ist auch die klare Kommunikation der Vorteile eines Zusatztrainings und die nachhaltige Motivation für Bewegung über die Verordnung hinaus.
Das Ergebnis ist beeindruckend: Fast alle Rehasport-Teilnehmenden nutzen ergänzende Angebote, wie Gerätetraining, Zirkeltraining oder Präventionskurse. Sie tun dies, um ihre individuellen Trainingsziele zu erreichen – in dem Bewusstsein, dass allein die Teilnahme an der Rehasport-Gruppe nicht ausreichend ist.
Damit zeigt sich: Rehasport kann auch im ländlichen Raum wirtschaftlich erfolgreich und nachhaltig umgesetzt werden.









Austausch und Inspiration auf dem TeamRehasport Netzwerktreffen
Neben dem Best-Practice-Beispiel bot das Netzwerktreffen viel Raum für Erfahrungsaustausch und Networking. Die Teilnehmenden nahmen wertvolle Impulse mit, um die eigenen Beratungskonzepte in den Fitnessstudios und Therapiepraxen zu optimieren.
Nach dem inspirierenden Vortrag folgte eine Mittagspause mit Zeit für persönliche Gespräche und Networking. Am Nachmittag stand ein moderierter Workshop auf der Agenda, in dem die Impulse direkt in konkrete Umsetzungsideen überführt wurden. In Kleingruppen wurden verschiedene Fragestellungen bearbeitet und Ideen für die praktische Umsetzung in der eigenen Einrichtung gesammelt.






Zum Abschluss wurden die Ergebnisse aus den Kleingruppen im Plenum vorgestellt – von neuen Zusatzangeboten und Selbstzahlerleistungen für Rehasportler bis hin zu Ansätzen zur Optimierung interner Beratungs- und Vertriebsprozesse. Besonders wertvoll: Die Ergebnisse wurden direkt kommentiert und mit konstruktivem Feedback ergänzt. Das sorgte für einen echten Mehrwert für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Am Ende war für alle beeindruckend, mit wie viel wirklich praxisnahen und authentischen Eindrücken aus dem Vortrag, den Diskussionen und dem Workshop sich jeder und jede auf die Heimreise machen konnte.
Das TeamRehasport ist gespannt auf die Umsetzung im Arbeitsalltag und freut sich schon auf die Fortsetzung!
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