Zoom für RehasportZuhause: Aktuelle Pressemitteilung

„In Bewegung bleiben“, auch wenn Rehasport-Gruppen wegen der Corona-Pandemie nicht mehr vor Ort stattfinden – das ist das erklärte Ziel der Aktion RehasportZuhause. Mit der Plattform Zoom ist die Umsetzung einfach möglich. In der aktuellen Pressemitteilung informieren wir über den aktuellen Stand. Die Pressemitteilung können Sie hier als .pdf herunterladen.

  • Die Krankenkassen finanzieren RehasportZuhause
  • Das Ziel: Trotz der Corona-Krise fit und in Kontakt bleiben
  • Durch zertifizierte Übungsleiter sind Qualität und Rückmeldung sichergestellt

Krankenkassen sagen Kostenübernahme für RehasportZuhause zu

Winfried Möck, Vorsitzender des bundesweiten Rehasport-Netzwerkes mit über 350 Rehasport-Standorten deutschlandweit erklärt: „Die Krankenkassen haben zugestimmt. Die Rehasport-Gruppen dürfen in der aktuellen Krise online stattfinden.“ Mit seinem Team in Leinfelden-Echterdingen hat er in den letzten Tagen unter Hochdruck daran gearbeitet, dass Rehasport für alle zugänglich bleibt.

Die Rehasportler können sich über ihr Smartphone, ein Tablet oder den Computer einloggen und zuhause mitmachen – gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden ihrer Gruppe und zu den gewohnten Rehasport-Zeiten. Auch der vertraute Übungsleiter ist dabei, leitet die Teilnehmenden an und gibt Rückmeldung. Was entfällt, ist der Gang zur Übungsstätte vor Ort. Die Teilnahme an der Rehasport-Gruppe ist jetzt im heimischen Wohnzimmer möglich.

Max13 berät bei der technischen Umsetzung mit Zoom

Gemeinsam mit den Kollegen aus anderen Verbänden haben die Rehasport-Experten das Konzept entwickelt, bei dem die Sportkurse über eine Software stattfinden, die normalerweise für Videokonferenzen genutzt wird. Unterstützt wurden sie vom Digital-Experten Prof. Dr. Johannes Moskaliuk von der Max13 GmbH, der sowohl bei der Umsetzung als auch der Konzeption beraten hat.

In der Testphase erfolgte noch keine Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Mittlerweile ist klar: Die RehasportZuhause Kurse entsprechen den Vorgaben der Rahmenvereinbarung über Rehabilitationssport. Die Online-Angebote werden zu den üblichen Vergütungssätzen abgerechnet. Damit bleibt Rehasport während der Krise für alle zugänglich. Umso erfreulicher, da Rehasportlerinnen und -sportler häufig zu den Corona-Risikogruppen zählen.

„Gerade jetzt ist es wichtig, in Bewegung zu sein. Ein wichtiger Beitrag, um während des Kontaktverbotes gesund zu bleiben“, sagt Winfried Möck: „Und das funktioniert auch bei der älteren Zielgruppe gut – haben doch mittlerweile viele ein Smartphone oder ein Tablet, über das eine Teilnahme an den Kursen möglich ist.“