Sie bieten bereits Rehasport an über einen eigenen Verein oder in Kooperation mit einem Verein und suchen Alternativen?

Sie bieten bereits Rehasport an, aber haben Probleme mit Ihrem Verein, organisatorischer oder inhaltlicher Art?
Die folgenden Punkte sollten bei der Führung eines eigenen Vereines unbedingt beachtet werden:

  • Eine saubere steuerliche Vereinsführung ist für die Einkünfte aus dem Rehasport sehr wichtig und existenziell für den Fortbestand eines Vereins.
  • Das aktuell gültige Vereinsrecht im Äußeren durch die Gesetzgebung und im Inneren durch die Satzung des Vereines und seiner Organe muss Beachtung finden.
  • Der Aufwand für die Verwaltung von Mitgliedern, Zertifizierung von Gruppen, Lizenzverlängerung und Abrechnung mit den Kostenträgern ist in der Regel bei einem Einspartenverein unverhältnismäßig hoch. Die erforderliche Expertise ist sehr speziell und bei einem einzelnen Verein gibt es keinen Multiplikationseffekt und keine Synergien. Bei einem Vereinsnetzwerk bzw. einem Verein mit vielen Standorten, treten diese auf und reduzieren den relativen Aufwand.

 

Sie sind bereits einem Verein angeschlossen, aber nicht sicher, ob das die richtige Entscheidung war? Oder Sie sind sogar mit der Zusammenarbeit an sich unzufrieden? Dann lohnt es sich, die folgenden Punkte der Zusammenarbeit genauer zu prüfen:

  • Ist die Zusammenarbeit zwischen Verein und Einrichtung in einem Vertrag dargestellt? Wenn ja, wie ist das Vertragsverhältnis? Möglich sind u. a. Dienstleistungsverhältnis, Mietverhältnis und/oder Kooperationsvereinbarung. Oder ist die Einrichtung lediglich Mitglied des Vereins? Wenn ja, ist die Frage, ob diese Mitgliedschaft der Einrichtung die nötige vertragliche Sicherheit geben kann. Vertrag ist nicht gleich Vertrag. So birgt ein Dienstleistungsvertrag die finanzielle Unschärfe in Bezug auf die Umsatzsteuer: Auch wenn die 19 % von Vereinsseite nicht ausgewiesen werden, muss der Umsatzempfänger die Steuer abführen. Wenn dieser oder andere Punkte nicht vertraglich geregelt sind, geht die Einrichtung ein steuerrechtliches Risiko ein.
  • Welche Interessen verfolgt der Verein? Insbesondere bei einer Zusammenarbeit mit lokalen Sportvereinen ist es wichtig, vorab zu prüfen, ob die Interessen des Vereins und der Einrichtung zusammenpassen. Wenn der Verein nach erfolgreicher Aufbauarbeit des externen Kooperationspartners Rehasportteilnehmer samt Übungsleiter in eine eigene Rehasportabteilung überführt hat, ist es zu spät, um gegensätzliche Interessen zu identifizieren.
  • Auch das Leistungsportfolio des Vereins muss genau betrachtet werden: Wer erbringt welche Leistungen und wer profitiert davon? Von einer Vereinsmitgliedschaft, die der Rehasportteilnehmer zusätzlich abschließen kann, profitiert der Verein. Häufig erbringt die Einrichtung die Leistung dafür, ohne dass der Verein die Grundvoraussetzungen schafft.
  • Ist die Schnittstelle zwischen Verein und Einrichtung sauber abgestimmt und koordiniert? Regelmäßige oder hohe Kürzungsbeträge durch die Kassen können ein Indiz für eine Lücke in der Organisation sein. Wer ist zuständig für die Prüfung der Verordnungen auf Ausfüllfehler des Arztes oder fehlende Genehmigung der Kasse? Wie wird eine pünktliche und transparente Abrechnung gewährleistet? Beim Rehasport mit seinen langen Verordnungslaufzeiten ist es umso wichtiger, Fehlerquellen im Blick zu haben und Fehler zu vermeiden, bevor sie entstehen. Fehlerauswirkungen machen sich teilweise erst ein Jahr später bemerkbar. Der Verein muss diese Prozesse im Blick haben und die nötige Unterstützung bieten. Deshalb ist es wichtig, auf die Kompetenz und Expertise des Vereins zu schauen. Nicht jeder Sportverein kann dies bieten. Der Verein an sich stellt noch keinen Vorteil dar, entscheidend ist das Rehasport spezifische Knowhow.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, mit dem Vereinsnetzwerk „Rehasport im Verein“ und dem Zentralen Vereinsbüro zusammenzuarbeiten?

  • Wir sind auf der Suche nach professionellen Partnern aus dem Gesundheitssystem, die Wert darauf legen, Rehasport als qualitativ hochwertiges Sportangebot durchzuführen
  • Wir verstehen Zusammenarbeit als partnerschaftliche Zusammenarbeit, wo es eine klare Aufgabenteilung gibt und funktionierende Schnittstellen.
  • Ausgangspunkt ist ein guter Rehasportkurs. Wichtig ist, dass den Menschen Spaß und Freude an der Bewegung vermittelt wird.
  • Betreut werden Sie als Partner unseres Netzwerkes vom Zentralen Vereinsbüro in Leinfelden-Echterdingen. Dort erreichen Sie Experten für alle Fragen zum Rehasport. Die Serviceleistungen rund um die Themen Zertifzierung, Qualifikation von Übungsleitern, Abrechnung mit den Kostenträgern, Beratung von Rehasportlern und Ansprache von Ärzten werden dort von einem engagierten und kompetenten Team zuverlässig für Sie erbracht.
  • Der Austausch mit den Fachverbänden sowie mit unseren Partnereinrichtungen ist uns wichtig. Ideen und Beispiele aus der Praxis nehmen wir auf und stellen sie im Netzwerk den Partnern aufgearbeitet zur Verfügung.
  • Diesen Austauschgedanken leben wir auch in unseren zweimal jährlich stattfindenden bundesweiten Netzwerktreffen. Unsere Partnereinrichtungen profitieren von Fachbeiträgen und dem Erfahrungsaustausch mit den anderen im Netzwerk.
  • Wir haben ein Qualitätsmanagementsystem, in dem alle Arbeitsprozesse praxisnah geregelt sind.
  • Eine Grundqualifikation zu allen Prozessen rund um den Rehasport ist Grundlage für eine gute Qualität, daher absolviert jede neue Partnereinrichtung unsere Rehasport Basis-Schulung. Optional kann auch der Strategie-Workshop „Rehasportmanager“ gebucht werden.