Bericht zur Rehasport-Basisschulung

Kürzlich fand wieder einmal unsere vierteljährliche Rehasport-Basisschulung in Leinfelden-Echterdingen statt.

Um Rehasport einzuführen und erfolgreich umzusetzen, benötigt es eine hohe Fachkompetenz und eine effektive Umsetzung. Dies zu vermitteln ist der Anspruch der Rehasport-Basisschulung. Exklusiv für unsere Netzwerkpartner gibt es vier Mal im Jahr eine eintägige Grundlagenschulung. Die Schulung informiert über die wichtigsten Werkzeuge für alle im Rehasport eingebundenen Arbeitsbereiche, Leitfäden für die Praxis sowie alle Neuerungen rund um den Rehasport. Sie lohnt sich also für alle Neueinsteiger, aber auch für „alte Hasen“ sowie für neue Mitarbeiter zur Einarbeitung in das Thema Rehasport.

Auszug aus der Rehasport-Basisschulung

Nach der Begrüßung der Teilnehmer und kurzer Vorstellung der neuen Mitarbeiter/innen im Team des ZVB erläuterte Tanja Stiber (Leiterin des Zentralen Vereinsbüros) den Tagesablauf und nahm die Fragen, Vorstellungen und Ziele der Teilnehmer auf. Wesentliche Fragen waren dabei:

  • Wie lange dauert die Zertifizierung des Rehasports?
  • Wer vertritt den Übungsleiter im Krankheitsfall?
  • Wie geht man mit Fehlzeiten der Rehasportler um?
  • Wie funktioniert die Rehasport-Sprechstunde?
  • Was muss ich bei Gruppen für Schwerstbehinderte beachten?
  • Wie läuft die Abrechnung des Rehasports ab?

 

Grundlagen des Rehasports und des Formulars 56
Amelie Bäßler (Referentin für Rehasport) brachte den neuen Partnereinrichtungen die Grundlagen und Definitionen des Rehasports näher. Kernpunkt war dabei das „richtige Ausfüllen“ der Formulare. Denn das entsprechende Wissen zum Umgang mit dem Formular 56 hilft häufige Fehler zu vermeiden.

Wie richte ich meine Strategie für Rehasport aus?
Winfried Möck (1. Vorsitzender der Gesundheits- und Rehasportvereine) gab den Teilnehmern wertvolle Tipps mit Beispielen aus der Praxis. Dabei ging es wesentlich um die Punkte:

  1. Außendarstellung als Gesundheitssport-Anbieter
  2. Positionierung am Markt
  3. Spezialisierung durch gezielte Rehasport-Angebote
  4. Gestaltung von passenden Zusatzangeboten

 

Mit welchem Ziel der Rehasport im eigenen Unternehmen eingeführt wird, kann sehr unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass dieses Ziel bekannt ist und sich in die Gesamtstrategie des Unternehmens integrieren lässt. Den Rehasport-Anbietern stellt sich meist die Frage nach dem Angebot von Zusatzleistung oder einer Einbindung der Rehasportler in die bestehenden Sportangebote, u. a. über Mitgliedschaften. Es wurde anhand mehrerer Schaubildern aufgezeigt, wie man sein Rehasport-Angebot mit Zusatzangeboten kombinieren kann. Dabei gab es wertvolle Anregungen für das Produktportfolio sowie einer effektiven Preisgestaltung.

„Die Mundpropaganda ist die beste Werbung! Und hierfür ist ein guter Rehasportkurs, der Spaß macht, das A und O.“

 

Abrechnung der Rehasport-Verordnungen
Das saubere und fehlerfreie Ausfüllen der Formulare spart Zeit und Geld. Den Teilnehmern in diesem Punkt ausführlich erläutert, welche Kostenträger Rehasport übernehmen und welche Besonderheiten bei der Abrechnung der jeweiligen Verordnungen zu beachten sind.

Die richtige Beratung mit der Rehasport-Sprechstunde
Die Rehasport-Sprechstunde ist unser Konzept zur Beratung von neuen Rehasportlern in der jeweiligen Einrichtung. Tanja Stiber erklärte die gesundheitswissenschftlichen Grundlagen und gab Einblicke in die praktische Umsetzung des Konzepts. Ebenso wurde aufgezeigt, wie mit Hilfe des Konzeptes sowohl die Nachhaltigkeit als auch die Wirtschaftlichkeit des Rehasports positiv beeinflusst wird. Dabei konnten nicht nur unsere Erfahrungen eingebracht werden, sondern auch die unserer Partnereinrichtungen, die bereits die Rehasport-Sprechstunde durchführen. So endete dieser Themenblock mit einem sehr abwechslungsreichen und informativen Austausch.

Arztakquise
Im letzten Themenblock ging es um unser Konzept zur erfolgreichen Gestaltung eines Ärztenetzwerks. Der Arzt nimmt beim Rehasport eine zentrale Rolle ein, denn nur er stellt die Verordnungen aus! Deshalb ist eine positive, gut funktionierende Zusammenarbeit mit den Ärzten der Schlüssel zum Erfolg. Thematisiert wurde hierbei, wie die Ärzte angesprochen und langfristig gebunden werden können.

Teilnehmerstimmen am Ende

  • Die Rehasport-Basisschulung war informativ
  • Unsere Erwartungen wurden alle erfüllt
  • Meine offenen Fragen sind beantwortet
  • Ich habe viele neue Erkenntnisse gewonnen und neue Dinge kennengelernt
  • Ich muss das ganze Team loben
  • Ein sehr gutes Rundumpaket
  • Als Neuling habe ich nun einen noch besseren Überblick

 

Damit konnte auch unser Team mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

Wir freuen uns bereits, wenn wir bei den nächsten Terminen zur Rehasport-Basisschulung wieder viele neue, aber auch alte Partner begrüßen dürfen. Die Förderung und Verbreitung des Rehasports in Deutschland ist unser Bestreben. Deshalb arbeiten wir auch weiterhin mit Hochdruck an unserem kompetenten Service sowie der kontinuierlichen Verbesserung unserer Unterlagen und Serviceleistungen.

Unser nächster (und letzter) Termin für die Rehasport-Basisschulung in diesem Jahr ist der 6.Oktober 2017 –> Zur Anmeldung <-

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